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Coronavirus: Der Bundesrat verschärft die Massnahmen nicht

31.12.2020, Bern - Der Bundesrat hat eine detaillierte Analyse der aktuellen epidemiologischen Situation vorgenommen. Diese bleibt aufgrund des hohen Ansteckungsniveaus und des Auftretens von zwei neuen Virusvarianten in der Schweiz besorgniserregend. Der Bundesrat ist jedoch zum Schluss gekommen, dass die am 18. Dezember 2020 getroffenen Massnahmen, d.h. die Schliessung der Restaurations-, Kultur-, Sport- und Freizeitbetriebe angemessen sind und nicht verschärft werden müssen.

Gemäss Entscheid vom 18. Dezember 2020 wurde der Bundesrat am 30. Dezember 2020 schriftlich 
über eine allenfalls erforderliche Verschärfung der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus 
informiert. Nach einer detaillierten Analyse der epidemiologischen Situation ist er zum Schluss 
gekommen, dass die für eine solche Verschärfung festgelegten Kriterien nicht erfüllt sind. Der Bundesrat 
hat daher beschlossen, die aktuellen Massnahmen beizubehalten. Er verfolgt die Situation weiterhin 
aufmerksam und wird am 6. Januar 2021 die Lage neu beurteilen.

Der Reproduktionswert des Virus ist aktuell unter 1 (0,86 am 18.12.2020). Dieser Rückgang sowie die 
geringe Zahl der neu gemeldeten Fälle in den letzten Tagen sind jedoch mit grosser Vorsicht zu 
betrachten. Sie lassen sich zu einem beträchtlichen Teil durch den Rückgang der durchgeführten Tests 
während der Feiertage sowie die Verzögerung bei den Meldungen der neuen Fälle, Hospitalisationen 
und Todesfälle erklären.

Neue Varianten des Coronavirus

Nach dem Auftreten neuer Varianten des Coronavirus in Grossbritannien und in Südafrika hat der 
Bundesrat am 21. Dezember 2020 Massnahmen ergriffen, um deren Verbreitung in der Schweiz 
möglichst zu verhindern oder zu verlangsamen. Bisher wurden dank der intensivierten Sequenzierung 
der positiven Tests sieben mit dieser neuen Variante infizierte Personen identifiziert.

Laut dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten sind die neuen 
Varianten des Coronavirus deutlich ansteckender als die bisher bekannte Form. Hingegen gibt es keine 
wissenschaftliche Bestätigung, dass sie schwerere Erkrankungen hervorrufen oder die bisher 
entwickelten Impfstoffe gegen Covid-19 nicht wirken würden.

Der Bundesrat hält fest, dass die am 18. Dezember 2020 ergriffenen Massnahmen daher umso wichtiger 
sind, um die Zahl der neuen Fälle zu begrenzen und die Verbreitung dieser neuen Varianten zu 
verlangsamen. Im Übrigen blieben die Hygiene- und Verhaltensregeln unverzichtbar für den Schutz 
gegen das Virus und die Bekämpfung der Epidemie.

Weiter gilt es auch, die Zahl der Tests zu erhöhen und das Contact Tracing zu verstärken. Das 
Bundesamt für Gesundheit, die Kantone und die wissenschaftliche Task Force arbeiten eng zusammen, 
um die Empfehlungen entsprechend den neusten Entwicklungen anzupassen. Sollten sich diese neuen 
Varianten weiter ausbreiten, sind weitere Massnahmen nicht auszuschliessen.

Medienkontakt:

Bundesamt für Gesundheit
Infoline Coronavirus: +41 58 463 00 00
Infoline für einreisende Personen:+ 41 58 464 44 88
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